Bereich Papst & Kirchenführung

Vorschlag 1

Das Konklave:

Die Mehrheit unserer Beratungsteilnehmen sprachen sich für folgendes aus:

Künftig soll das Konklave in 2 Schritten erfolgen. In 2. Instanz wählen zunächst die Erzbischöfe der römische Kirche Kandidaten aus der Weltkirche, welche dann dem Kardinalskollegium mit Begründung vorgelegt werden.
Die Kardinäle entscheiden dann abschließend in 1. Instanz, ob sie einen der Vorschläge annehmen oder ganz anders wählen. Dies soll bei der Orientierung für einen geeigneten Papst helfen und die Weltkirche weiter mit einbeziehen, gerade durch die Stimmen der Erzbischöfe (welche eben auch in der ganzen Welt sitzen).

Erst wenn die Erzbischöfe für sich gewählt und entschieden haben, soll das eigentliche Konklave einberufen werden. Die Vakanz dauert damit zwar länger an, aber führt vielleicht zu weniger kompromisspäpsten und mehr zu Päpsten hinter denen sich die Kirche auch bereit ist zu vereinigen.

-wird zur Abstimmung gestellt-

Ergebnis:
Abgelehnt


Vorschlag 2

Ablehnung zur Einführung der Patriarchen:

Wir empfehlen die Ablehnung, dass wieder Patriarchen über die einzelnen Länder eingesetzt werden. Die Vergangenheit zeigte, dass dies eher eine Kirchenspaltung herbeiführte und Machtkämpfte auslöste. Wir empfehlen am Prinzip der Landeskardinäle festzuhalten.

Papstwort:
Ich schließe mich der Ablehnung an.

-wird zur Abstimmung gestellt-

Ergebnis:
Die Ablehnung ist angenommen.

Vorschlag 4

Liebe Schwestern und Brüder,

wir schlagen eine Reform in der Thematik Abwesenheit des Papstes vor.
Wir sind einstimmig der Meinung, dass die heiligen Eminenzen entscheiden sollten, ob der Nuntius fähig ist die päpstlichen Amtsgeschäfte zu führen oder ob umgehend ein Unterpapst gewählt werden muss. Dies sollte fest verankert werden! Es ist einfach eine große Unsicherheit für uns Bischöfe, wenn plötzlich ein Unterpapst gewählt wird und es entsteht Chaos. Das Nuntiusamt ist ja eigentlich dafür da um den Papst zu vertreten, aber manchmal erkennt man eben doch erst wenns soweit ist, dass es nicht hinhaut (das kann ja unterschiedlichste Gründe haben!). Wir möchten daher beherzt vorschlagen, dass die hl Eminenz immer bei Abwesenheit des Papstes eine Entscheidung treffen müssen, ob der Nuntius ausreicht oder nicht. Damit würden wir auch gleichzeitig Machtkämpfen vorbeugen, weil sowieso die hl. Eminenzen das Endwort haben. Und soviel vertrauen sollten wir alle in sie haben, dass sie ihre Entscheidung ganz klar im Sinne der Kirche treffen und nicht weil sie beeinflusst wurden.

Die Bischofskonferenz des Kapitols
Distrikt 2, 16.7.

-wird zur Abstimmung gestellt-


Ergebnis:
Abgelehnt

Vorschlag 5

Nicht wenige haben den Eindruck, dass Synoden oder Konferenzleiter nichts anderes tun außer zu moderieren. Es sind aber durchaus Kardinäle oder Obrigkeiten die Ahnung vom Thema haben, jedoch mit der Organisation und mit dem Verfassen der Beschlüsse beschäftigt sind. Wir finden es schade, dass eine Stimme damit "verloren" geht und wünschen uns eine Reform. Unser Vorschlag ist, dass die Synoden ect. von Kardinälen geleitet werden, die da auch nur Organisatorisch tätig sein können. Jede Stimme die zum Thema was beitragen kann, sollte in der Konferenz sein. Dabei möchten wir auch erwähnen, dass die Konferenzen sehr klein gehalten sind. Natürlich ist es so einfacher einen Beschluss zu bekommen, aber wir finden nicht das es die Weltkirche einbezieht und nicht nur aus Kardinälen besteht (In den Synoden sind natürlich auch Bischöfe, aber es geht uns da um die allgemeinen Themenkonferenzen). Wir sollten zusammen diskutieren, konferieren und für die Kirche arbeiten.

Arbeitsgruppe Weltkirche


Ergebnis:
Angenommen

Umsetzung:
Wurde am 28.7. eingefügt.
Tavias I