Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe
- ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld.
Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria, alle Engel und Heilige und euch, Brüder und Schwestern, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.
Ich bin mir bewusst, dass ich schwere Fehler gemacht habe und auch darüber, dass ich gegen Gottes Wort verstoßen habe. Ich bitte darum mir zu vergeben, ich möchte nicht weiter mit der schwere leben. Ich bitte um Vergebung!
Liebes Konzil,
ich habe Fehler gemacht. Ich habe im nachhinein betrachtet, falsche Entscheidungen getroffen! Wie voraus gegangen ist, bitte ich dafür um Vergebung. Ich möchte aber auch festhalten, dass ich nicht allein in meinen Entscheidungen gewesen bin. Ich möchte festhalten, dass man gegen mich Politik betrieb und die Öffentlichkeit mit hineinzog. Ich möchte sagen, dass so einige Kardinäle nicht Gottgefällig sind! Ein Fehler meinerseits und schon bin ich unten durch! Wir sehen den Vorschlag im Bereich Theologie und Liturgie dazu. Den Papst zu verurteilen und ihn abzusetzen, ist soviel einfacher als selbst Papst zu sein! Die Verantwortung des Papstamtes ist gigantisch und niemand kann es sich auch nur im Ansatz vorstellen! Es ist mehr als leicht, den amtierenden Papst zu kritisieren, Erwartungen zu stellen, Verantwortung an ihn zu geben! Das Interessante ist doch, dass kaum jemand es werden will! Die Kirche vergrault sich ihre Päpste selbst, was dazu beiträgt, dass niemand in diese Rolle will! Die Loyalität zum Papst hält nur solang, wie der Papst bequem ist! Das Konklave ist derzeit nur eine Wahl auf Zeit und jeder der diese Wahl annimmt, weiß genau was es bedeutet. Der Machtkampf findet nicht mehr im Vatikan statt, er findet im Kardinalskollegium statt. Selbst unter jenen die es gar nicht mal so sehen würden! Ich rufe die Kardinäle auf, ihr Amt deutlich zu hinterfragen und wie weit ihre Verantwortung reicht. Da kann sich kaum einer hinstellen und zufrieden lächeln. Eminenzen, erinnert Euch, wofür Ihr Kardinäle seid!
Bevor es missverstanden wird: Ich habe keine Ambitionen mehr Papst zu werden und will nicht dahin zurück. Ich hoffe das meine Worte für künftige Päpste hilfreich sind und ganz besonders, dass die Kardinäle sich ihrer wahren Aufgabe wieder bewusst werden!